»Harmonie als zeitlose Qualität – St. Ursula in München-Schwabing« von Sibylle Appuhn-Radtke
 
 

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Sibylle Appuhn-Radtke

 

Harmonie als zeitlose Qualität

St. Ursula in München-Schwabing

Ein Kirchenbau von August Thiersch

 

Hardcover, Format: 23 x 27 cm
176 Seiten mit über 200 Abbildungen

 

ISBN 978-3-943866-21-6

 

Buchhandelspreis:
32,50 Euro

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Harmonie als zeitlose Qualität

St. Ursula in München-Schwabing

Ein Kirchenbau von August Thiersch

 

Ort und Lage

Das Dorf Schwabing entwickelte sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in rasantem Tempo zu »Wahnmoching«. 1887 wurde Schwabing zur Stadt erhoben, aber 1890 von der wachsenden Großstadt München geschluckt. Zu den notwendigen Neubauten des Stadtteils Schwabing gehörte eine große Kirche.

 

Der Architekt

August Thiersch (1843 – 1916) war Architekturprofessor in München. Bekannt wurde er 1883 durch seine grundlegende Schrift über Proportionen in der Architektur. Sein bedeutendster Bau ist St. Ursula: In dieser Kirche realisierte Thiersch seine Proportionstheorie und wandte neueste Bautechniken (Beton) an.

 
St. Ursula im Bau, 1895

St. Ursula im Bau, 1895

St. Ursula, Ansicht um 1900

St. Ursula, Ansicht um 1900

         
         
St. Ursula, Schnitt durch Turm, 1895

Schnitt durch Turm, 1895

 
St. Ursula, Ausmalung Marienkapelle

Ausmalung Marienkapelle

 
St. Ursula, Schnitt durch Querhaus

Schnitt Querhaus

         
         

Der Bauplatz

Statt eines Bauplatzes östlich der Leopoldstraße erwarb die Gemeinde 1888 ein großes Grundstück nördlich der Hohenzollernstraße, den heutigen Kaiserplatz. Die angrenzenden Grundstücke wurden verkauft, um die Baukasse zu füllen.

 

Der Kirchenbau

1894 – 1897 entstand der »Schwabinger Dom« – eine Basilika mit Säulenvorhalle, Vierungskuppel und freistehendem Glockenturm. Als Vorbild diente die harmonische Architektur von Kirchen der Florentiner Frührenaissance. Der Kirchenbau setzt wichtige Akzente im Stadtraum:
Die Fassade ist als Blickpunkt der Friedrichstraße konzipiert, der Turm im Westen der Kirche steht in der Achse der Barerstraße und verbindet die Kirche optisch mit der Maxvorstadt

 
St. Ursula, 1899

St. Ursula, 1899

         
         
Projektansicht Kaiserplatz, 1888

Projektansicht Kaiserplatz, 1888

 
Entwurf Projekt, 1889

Entwurf Projekt,1889

 
Ansicht zur Erinnerung der Grundsteinlegung St. Ursula

Ansicht zur Erinnerung der Grundsteinlegung

         
         

Über die Autorin

Sibylle Appuhn-Radtke ist tätig am Zentralinstitut für Kunstgeschichte in München, Professorin an der Universität Erlangen-Nürnberg und Dozentin an der Hochschule für Philosophie in München. Sie ist durch Lehrveranstaltungen, Publikationen und Vorträge auf dem Gebiet der Architekturgeschichte ausgewiesen.
Als Mitglied des Arbeitskreises »Bauhütte« engagiert sie sich seit 2006 für die Erhaltung von St. Ursula.

 

Über das Buch

Die auf mehrjähriger Forschungsarbeit basierende Publikation enthält eine anhand von Quellen recherchierte Biographie des Architekten sowie die erste detaillierte Monographie der Pfarrkirche St. Ursula. Anhand von Bild- und Textdokumenten wird die komplexe Planungs- und Baugeschichte (1879–1897) beschrieben und analysiert. Da August Thiersch auch die Innenausstattung entwarf, ist diese einbezogen. Das Buch bietet daher viele neue Informationen zu Münchner Künstlern und Kunsthandwerkern sowie zu Schwabinger Gönnern und Förderern der Kirche.

 
Grundsteinlegung St. Ursula, 1894

Grundsteinlegung, 1894

 
Blick durch Friedrichstraße auf St. Ursula, vor 1914

Blick durch Friedrichstraße auf St. Ursula, vor 1914

 
Der Architekt August Thiersch, 1894

Der Architekt August Thiersch, 1894

 
St. Ursula, Innenansicht

Innenansicht

 
St. Ursula, Marienaltar

Marienaltar

 
St. Ursula, Kanzelblick

Kanzelblick