München – Die ungebaute Stadt

   
München, wie wir es heute kennen, ist das Ergebnis politischer Entwicklungen, wirtschaftlicher Prozesse und städtebaulicher Planungen. Aber wieviel ist wirklich geplant, inwieweit ist das Stadtbild ein Ergebnis von Unvorhersehbarem und von Zufälligkeiten?   Und wie hätte die Stadt ausgesehen, wenn andere Projekte ausgeführt und andere Entscheidungen getroffen worden wären? Was ist nie gelungen oder bald wieder gescheitert? Welche Chancen hat man nicht genutzt und was ist uns erspart geblieben?
 
                 
                 
 

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Karl Stankiewitz

München – Stadt der Träume

Projekte Pleiten Utopien

 

Inhalt

Wenn Herrscher träumen
Pläne der regierenden Fürsten

Der Traum von der Kleinstadt
Sehnsucht nach dem Idyll

Der Traum von der Weltstadt
Die Möchtegern-Metropole

Pläne für ein Kulturhaus
Ein Hort der Musen

Hochhaus-Utopien
Eine lange Debatte

Pläne für die City
Operationen am Herzen der Stadt

Stadtutopien der Nationalsozialisten
»Hauptstadt der Bewegung«

Grün kaputt
Verplante Grünanlagen

Rama dama
Pläne für den Wiederaufbau

Traumstraßen – Straßentrauma  
Pläne für den Straßenverkehr

Schwabinger Träume 
Wohin steuert Wahnmoching?

Bahn-Träume – Traumbahnen
Schienenverkehr auf allen Ebenen

Höhenflüge
Luft-Ballons, Heli-Hopser und Düsenflieger

Träume vom Meer
Münchner Hafen- und Kanalprojekte

Der olympische Traum
Schneller, weiter, größer, teurer

Freizeit-Utopien
Pläne für die Fun-Gesellschaft

Utopia
Entwürfe und Entwicklungen für eine Metropole

 

Publikation
Format 23,5 x 29,7 cm
ca. 170 Seiten
ca. 100 Abbildungen
Broschurbindung


Preis

26,50 Euro
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Deutschlands
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Preise inkl. MwSt

 

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Traumstadt München
Vergangene Bauten sind immer noch Teil der Stadt: der Türkengraben in der Maxvorstadt, der Wintergarten Ludwig II. auf der Residenz, ein Naturtraum für den König mitten in der Stadt, die Idee eines privaten Kunstmuseum von Gunter Sachs, die erst Jahrzehnte später wieder aufgegriffen wird und das Schwabylon an der Leopoldstraße, das sich längst in der Erinnerung an die 60-er Jahre verklärt hat.

 
               
               
   

München wie es nicht ist

   
Karl Stankiewitz erinnert in seinem Buch an Stadtplanungen und Bauprojekte, die nie ausgeführt wurden: etwa die Karlstadt bei Schloss Nymphenburg, die monströsen Planungen der Nationalsozialisten oder die Vorstellung, die zerstörte Stadt nach dem Zweiten Weltkrieg bei Starnberg neu aus dem Boden zu stampfen.
  Er benennt die Träume von der Weltstadt und den Hang zur Kleinstadt-Idylle, die Hochhausprojekte der 20-er Jahre oder die romantische Architekturvision Theodor Fischers für die Kohleninsel. Und er berichtet von den Verkehrsprojekten für eine dynamisch wachsende Großstadt, die längst nicht immer so realisiert wurden, wie sie geplant waren.
   
               
               
       
               
               
      Karl Stankiewitz begleitet als Münchner Journalist seit mehr als einem halben Jahrhundert das Geschehen in der Stadt und zeigt Zusammenhänge und Hintergründe zu Themen der Stadtgeschichte auf, die wohl vielen Münchnern nicht bekannt sind. Mit den 17 einzelnen Themenbereichen enthält das Buch eine umfangreiche Sammlung von Utopien und Planungen, von Projekten und Pleiten der Münchner Stadtgeschichte.    
               
               
   

   

»Auch für München-Kenner ist das über Jahrzehnte angesammelte Detailwissen interessant, einschließlich der Aussagen von Prominenten und Zeitgenossen. Wer über München mehr wissen will, wer sich für historische Einblendungen interessiert, die Entwicklungszusammenhänge aufzeigen, wird bei der Lektüre dieses Buches auf seine Kosten kommen.«

Georg Kronawitter

Münchner Alt-Oberbürgermeister