DREI GEBÄUDE UND ...
Rosa & Alois Barbist
Gustav Gsaenger
Erwin Schleich
Sehr herzlich laden wir Sie am 11. Mai um 19 Uhr
zur Buch- und Filmpräsentation „DREI GEBÄUDE UND ...”
in die Architekturgalerie München ein.
Die Buchreihe des Lehrstuhls für Entwerfen, Umbau und Denkmalpflege Prof. Andreas Hild an der TU München widmet sich Architektinnen und Architekten jenseits der bekannten Namen, die das Bild der Stadt München geprägt haben, und lädt dazu ein, ihre Bauten neu zu betrachten. Im Mittelpunkt stehen keine umfassenden Werkmonografien, sondern eine Annäherung an die Personen und ihre ausgewählte Bauten.
Der Kunsthistoriker und Influenzer Constantin Pelka präsentiert seinen neuen Film. Als @Baroqueblockbuster widmet er sich gemeinsam mit Andreas Hild drei barocken Bauten in München, die von Erwin Schleich wiederaufgebaut wurden, und eröffnet dabei einen neuen Blick auf Architektur, Geschichte und Wiederaufbau.
Nicola Borgmann, Architekturgalerie München (Begrüßung)
Andreas Hild,
Professur für Entwerfen, Umbau und Denkmalpflege, TU München (Einführung)
Franz Schiermeier, Verleger (Einführung)
Mirko Haselroth:
Kurzvortrag Gustav Gsaenger
Stefan Resch:
Kurzvortrag Rosa und Alois Barbist
Andreas Hild:
Kurzvortrag Erwin Schleich
Constantin Pelka, Kunsthistoriker, Filmemacher (Einführung)
Filmpräsentation:
„Münchens barocke Pracht und ihr Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg“
Architekturgalerie München
Blumenstraße 22, im Hochbunker
80331 München
Öffnungszeiten:
Mittwoch–Freitag 15–19 Uhr
Samstag und Sonntag 12–19 Uhr
Rosa Barbist
(1856–1914) und
Alois Barbist (1852–1905
sind bislang weitgehend unbekannt, obwohl ihr Werk einen wesentlichen Beitrag zur Architektur Münchens darstellt. Das Ehepaar plante 135 Neu- und Umbauten, von denen heute über 100 als Einzeldenkmäler in der Bayerischen Denkmalliste geführt werden.
Nicht nur aufgrund dieser Zahl, sondern auch aufgrund der Qualität ihrer Bauten ist es an der Zeit, den Barbists die entsprechende Aufmerksamkeit zu widmen. Besonders hervorzuheben ist, dass Rosa Barbist nach der Insolvenz ihres Mannes das Bautechnische Büro R. Barbist weiterführte – und damit zu den ersten Frauen in Deutschland zählt, die für eine große Zahl von Bauprojekten verantwortlich waren.
Gustav Gsaenger (1900–1989)
gehört trotz seines umfangreichen Werks zu den weniger bekannten Architekten Münchens des 20. Jahrhunderts. In seinen Bauten der Nachkriegszeit – etwa dem Münchner Stadtmuseum, der Grundschule an der Türkenstraße oder der St. Matthäuskirche am Sendlinger-Tor-Platz – greifen Tradition und Moderne, Kontinuität und Neubeginn ineinander.
Gerade seine Arbeiten der 1950er Jahre zeigen in der Verbindung von Alt und Neu nahezu collagehaft die Gegensätzlichkeit und Widersprüchlichkeit des architektonischen Diskurses der Nachkriegszeit.
Erwin Schleich (1925–1992)
war eine ebenso prägende wie umstrittene Figur des Münchner Wiederaufbaus zwischen 1950 und 1970. Bis heute polarisiert seine kompromisslose Forderung nach der Wiederherstellung des kriegszerstörten Stadtbildes die Fachwelt.
Jenseits von Verdammung oder Idealisierung porträtiert dieser Band den Architekten als hochbegabten Vermittler zwischen getreuer Nachschöpfung und funktional geleitetem Erfindungsgeist. Stellvertretend werden drei seiner „Rekonstruktionen“ vorgestellt: Damenstiftskirche, Preysing-Palais und Haslauer-Block.
Für ein umfassendes Verständnis des „Architekturaktivisten“ Schleich ist zudem seine Streitschrift Die zweite Zerstörung Münchens unverzichtbar, der ein eigenes Kapitel gewidmet ist.
Raumausstattungen von europäischem Rang
Die ehemalige fürstbischöfliche Residenz – heute Sitz der Landkreisverwaltung und des Landrats – war zu Beginn des 19. Jahrhunderts die Residenz von Eugène und Auguste Amalie von Leuchtenberg in ihrem Fürstentum Eichstätt.
Noch heute zeugen kostbare Pariser Tapeten von der Pracht und dem Raffinement der von Eugène de Beauharnais hier geschaffenen Einrichtung.
Als Herzog von Leuchtenberg züchtete der Adoptivsohn Napoleons und ehemalige Vizekönig von Italien im Hofgarten Ananas und richtete in der Sommerresidenz ein Naturalienkabinett ein, das seine Söhne und Nachfolger August und Maximilian zu weltweitem Ruhm führten.
Die bayerischen Könige kamen in dieser Zeit -ebenso nach Eichstätt wie der schwedische Kronprinz Oscar, der hier seine spätere Frau und Königin kennenlernte.
Spiegelbild des bewegten Lebens der Herzöge von Leuchtenberg zwischen Frankreich, Italien und Bayern, wurde die Eichstätter Residenz zum Schauplatz der europäischen (Kunst-) Geschichte.
20 Jahre München-Bücher auf der Auer Dult
Schon seit 20 Jahren besteht der spezielle Bücherstand auf den Auer Dulten, in dem nur Monacensia angeboten werden: Sachbücher, Romane, Stadtviertelbücher und Kinderbücher: ein umfangreiches Spektrum an lieferbaren Büchern mit dem Thema: München.
Begonnen hat die 20jährige Tradition der Verleger Tillmann Roeder, der in seinem Buchendorfer Verlag schon seit 1980 eine Vielzahl von München-Büchern herausgegeben hat, darunter viele Stadtteilbücher auch in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat der Landeshauptstadt.
Schon beim ersten Bücherstand auf der Auer Dult im Jahr 2004 war auch die Leiterin des Vertriebs im Buchendorfer Verlag dabei: die Buchhändlerin Angelika Kurth, die auch nach der Übernahme des Buchendorfer Verlags durch den München-Verlag den Dultstand mit ihren Münchner Buchdiensten weiter geführt hat bis heute. Mit ihrem umfangreichen Wissen zur Münchner Buchszene ist sie seitdem eine kompetente Ansprechpartnerin für Monacensia-Interessierte und Buchhändler.
Seit 2022 wird der Bücherstand offiziell zusammen mit dem Verleger und Architekten Franz Schiermeier betrieben, der inzwischen in seinem Verlag ebenfalls an die 150 Buchtitel mit Münchner Themen publiziert hat. Dazu gehören Standardwerke zu den Münchner Stadtbächen, zur Isar und ihren Brücken, viele Stadtviertelbücher, Publikationen zur Stadtgeschichte, Städtebau und Architektur.
Auch wenn das Angebot an Neuerscheinungen von anspruchsvollen Monacensia-Büchern erheblich abgenommen hat, werden nach wie vor Sachbücher, Stadtviertelbücher, Romane und Kinderbücher mit einem München-Bezug -herausgegeben. Viele der Buchhandlungen in der Stadt, die ebenfalls ein umfangreicheres Monacensia-Sortiment geführt hatten, sind inzwischen leider verschwunden, umsomehr kann der Bücherstand auf den Auer Dulten diese Lücke füllen.
Viele Stammkunden wissen das sehr zu schätzen !
Die Kirchweihdult findet vom 29.10 bis zum 27.10.2024 statt.
jeweils von 10 bis 19 Uhr.



Ausstellung „Industriekultur in München – Zwischen Abriss und Bewahren” im FAT CAT, ehem. Gasteig
Die Kalender zur Industriekultur in München erscheinen seit 2018 und sollen das Bewusstsein wecken für die Bedeutung der Zeugnisse der Industriekultur in unserer Stadt.
Die Ausstellung im FAT CAT zeigt mit mehr als 40 Objekten einen Querschnitt der Themen aus den Kalendern der letzten Jahre.
Der Kalender für das Jahr 2025 ist gerade erschienen.
Kalender Industriekultur in München 2025
Als Beispiele zeigen die Autorinnen und Autoren verschwundene Bauwerke des Industriezeitalters, durch Abriss gefährdete Anlagen und erfolgreich umgenutzte Objekte. Wir wollen damit die Diskussion über den Umgang mit diesen historischen Gebäuden in Gang bringen und Mitstreiter*innen für ihre Erhaltung gewinnen.
Die Kalender werden herausgegeben vom „Arbeitskreis Industriekultur im Archiv der Münchner Arbeiterbewegung e.V.” und verlegt im Franz Schiermeier Verlag München.
Ausstellungsort und Öffnungszeiten
Vom 16. bis 31. Oktober 2024 ist die Ausstellung „Industriekultur in München – Zwischen Abriss und Bewahren“ im FAT CAT (ehem. Gasteig) Kellerstr. 8a zu sehen
10 bis 23 Uhr
Foyer, 1. Stock, Glashalle Ost
Eintritt frei
Prof. em Ferdinand Stracke
1935–2023
Ferdinand Stracke wurde 1935 in Eslohe/Sauerland geboren. Er studierte ab 1958 Architektur an der TH Darmstadt und der TU Berlin und schloss 1963 mit dem Diplom in Darmstadt ab. Von 1963–1966 war Ferdinand Stracke wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Städtebau und Wohnungswesen an der TH Darmstadt bei Prof. Max Guther. Gleichzeitig begann er seine freiberufliche Tätigkeit als Architekt und Stadtplaner, ebenfalls mit Max Guther als Büro „Guther und Stracke“, das er ab 1973 als „Stadtbauplan GmbH“ in Darmstadt/Bonn/München fortführte.
1975 wurde Ferdinand Stracke als ordentlicher Professor auf den Lehrstuhl für Städtebau, Wohnungswesen und Landesplanung an der TU Braunschweig berufen und Direktor des gleichnamigen Instituts. 1980–1983 war er Dekan des Fachbereichs Architektur an der TU Braunschweig und 1985–1987 Vizepräsident der TU Braunschweig.
1988 erfolgte dann die Berufung als ordentlicher Professor auf den Lehrstuhl für Städtebau und Regionalplanung an der TU München, verbunden mit der Leitung des Instituts für Städtebau und Raumplanung. 1994–1996 war er Dekan der Fakultät für Architektur der TU München. Den Lehrstuhl führte er als Ordinarius bis zu seiner Emeritierung 2003.
Mit dem Städtebaulichen Gutachten Mittlerer Ring, das er in seinem Stadtplanungsbüro „Stracke & Zurmöhle“ entwickelte, und der Hochhausstudie wirkte Ferdinand Stracke maßgeblich an der stadträumlichen und strukturellen Entwicklung Münchens mit.
Im Jahr 2011 publizierte er seine langjährige Forschung zu Wohntypologien in München: „WohnOrt München. Stadtentwicklung im 20.Jahrhundert” im Franz Schiermeier Verlag. Es ist ein Standardwerk für alle geworden, die sich mit Wohnungsbau, dessen Typologie und Geschichte in München befassen. 2005 erhielt Ferdinand Stracke für seine herausragenden Leistungen im Städtebau die Leo-von-Klenze-Medaille des Freistaates Bayern.
Ausschnitte aus dem Nachruf der Fakultät für Architektur, TUM:
https://www.arc.ed.tum.de/arc/ueber-uns/aktuelles/news-single-view/article/trauer-um-ferdinand-stracke/
Karl Klühspies
1928–2023
Karl Klühspies hat seine Erinnerungen in der Publikation:
MÜNCHEN NICHT WIE GEPLANT
zusammengefasst
Karl Klühspies hat als Architekt, Stadtplaner und Verkehrsplaner sein gesamtes berufliches Leben dem Kampf gegen eine dem Zeitgeist der Nachkriegszeit folgende geschichtsvergessene, zerstörerische Planungspolitik in seiner Heimatstadt München gewidmet. Er war einer der kritisch-kreativen Köpfe des „münchner bauforums“, Vorläufer des „Münchner Forums“.
Mit seinem viele Jahrzehnte dauernden ehrenamtlichen Engagement wurde er zum Pionier der bürgerschaftlichen Einflussnahme für eine humane und ökologische Stadtentwicklung. Zusammen mit seinen mutigen Mitstreitern konnte er das bedrohliche Projekt „Autogerechte Stadt“ verhindern.
Karl Klühspies war Impulsgeber für eine stets wachsende Zahl von Initiativen in den Stadtteilen, die sich bis heute für ein lebenswertes maßstäbliches München einsetzen. – Für seine Lebensleistung wurde Karl Klühspies 1977 mit der Theodor-Heuss-Medaille zur Förderung bürgerschaftlicher Initiative und Zivilcourage ausgezeichnet. Von der Landeshauptstadt München wurde ihm 1988 die Medaille „München leuchtet – den Freundinnen und Freunden Münchens“ in Gold verliehen.
Aktuelles – Veranstaltungen
Ausstellung in der ehemaligen Viehmarktbank, Zenettistraße 17:
Umbruch
Vom alten Viehhof zum neuen Volkstheater
Ausstellung
in der ehemaligen Viehmarktbank, Zenettistraße 17
und dem Kulturzentrum LUISE, Ruppertstraße 5
17. Oktober bis 7. November 2021
Di – Fr und So, 17–20 Uhr,
Eintritt frei
Veranstaltungen unter:
https://www.resch-foto.de/fotografie-1/viehhof
Ausstellung in der Seidlvilla in Schwabing:
München_Ortstermin
Die Stadt nach dem Krieg und heute
Vom 01.10. bis 18.12.2020
In der Seidlvilla werden 60 Motive aus dem Buch München_Ortstermin gezeigt.
Führungen und weitere Informationen:
Bericht bei München.TV:
Standpunkte des Münchner Forums 8./9.2020:
Brückenschlag für neuen Lebens-Mittel-Punkt
Der Münchner Großmarkt
Das Heft der Standpunkte des Münchner Forums beschäftigt sich mit dem großen Bereich zwischen Theresienwiese und Isar:
Vieh- und Schlachthof, Großmarkt und provisorische Konzerthalle.
Link zum Download:
https://muenchner-forum.de/2020/standpunkte-8-9-2020-brueckenschlag-fuer-neuen-lebens-mittel-punkt/
Führung um das Großmarktgelände
mit Franz Schiermeier:
https://www.youtube.com/watch?v=0kS_NzwacAM&t=62s
Neue Ausstellung
bei den Münchner Buchmachern:
München farbig
Farbdias der 1950er und 60er Jahre, meist von amerikanischen Touristen auf Ruinentourismus oder von GIs, die in Deutschland stationiert waren.
Die Bilder stammen aus dem Buch: München farbig, 1946–1965,
Vom Trümmerfeld zum U-Bahnbau.
Münchner Buchmacher im Rathaus
an der Dienerstraße gegenüber dem Kaufhaus Beck.
Ende der Ausstellung: 19.09.2020
Die Münchner Buchmacher sind ein Zusammenschluss von sieben inhabergeführten Kleinverlagen:
Gemeinsam bieten sie eine erhebliche Bandbreite an Genres von Kinder- und Jugendbüchern über Belletristik und Lyrik bis hin zu Kunst- und Sachbüchern.
Einer der Schwerpunkte liegt dabei beim Thema München in Form von Krimis, Stadtteilführern, Architektur, Street Art und historischen Themen.
Neu im Angebot sind weitere Verlage zum Thema München und Tonträger von Münchner Indie-Labels wie Trikont, Südpol, Gut-feeling und Electunes Records.
An vielen Abenden wird es spannende Events geben.
Informationen dazu auf den
Webseiten der Verlage und unter:
muenchner-buchmacher.de
Schrenkstraße 9, Schwanthalerhöhe
MIGRED
Historisches Grün in München
5. Dezember 2019 bis 21. Februar 2020
SENDLING . einst und jetzt
SENDLING
Kultivierte Wildnis
Lenbachplatz 8, 80333 München
auf dem Markt der Unabhängigen Verlage
Sonntag, 1. Dezember 2019, 11–18 Uhr
Salvatorplatz 1
Kalender 2020
Donnerstag, 14. November 2019, 18:00 Uhr
Schwanthalerstraße 64
auf der Münchner Bücherschau
im Gasteig von 8 – 23 uhr
























